Vertrauen durch Transparenz

Die Hilfe für die an Noma erkrankten Kinder wären ohne finanzielle Unterstützung durch Spenderinnen und Spender nicht möglich. Unser wichtigstes Anliegen: Eine sparsame, durchschaubare und zweckgerichtete Verwendung der Spenden.

Beim Kampf gegen Noma geht es nicht darum, kurzfristig oder einmalig einigen Kindern zu helfen. Unser Ziel ist es, dass kein Kind mehr an Noma leiden muss. Dies ist nur durch Aufklärung, Prävention und Präsenz, sowie nicht zuletzt durch Ursachenforschung möglich. Deshalb haben wir in Niger und Guinea-Bissau Kliniken, Kinderhäuser und andere Hilfezentren eingerichtet, die monatliche Fixkosten verursachen. Insgesamt werden für die nachhaltige Arbeit in Niger jährlich rund 1,5 Millionen Euro benötigt, in Guinea-Bissau belaufen sich die Kosten auf etwa 500.000,- Euro. Wenn wir unsere Hilfe weiterhin aufrecht erhalten und ausbauen wollen, so zum Beispiel in Nigeria oder derzeit sieben weiteren afrikanischen Ländern, müssen wir unsere Arbeit langfristig und planbar finanziell absichern.

Wir nutzen dafür – wie viele andere Organisationen – die Hilfe von professionellen Fundraisern. Natürlich verursacht das Kosten, aber es hat vor allem unsere Spendeneinnahmen mehr als verdoppelt. Entscheidend für uns ist, dass dabei stets die Vorgaben der Finanzbehörden und des Gesetzgebers konsequent eingehalten werden. Wir nutzen zudem verschiedene Instrumente, um die Arbeit der Hilfsaktion transparent zuhalten:

Deshalb sind wir Transparent

Jahres- und Finanzberichte

In den Jahres- und Finanzberichten legt die Hilfsaktion Noma e.V. jeweils die Aktivitäten, Projekte und finanziellen Kennzahlen der vergangenen 12 Monate dar.

Wenn Sie mehr über die Verwendung der Spenden erfahren möchten, können Sie sich die aktuellen Dokumente unter folgendem Link herunterladen: https://www.hilfsaktionnoma.de/wp-content/uploads/2018/06/2017-Jahresbericht.pdf

JAHRESBERICHT 2018FINANZBERICHT 2018

Anerkannt gemeinnützig

Die Hilfsaktion Noma e.V. ist mit dem letzten Freistellungsbescheid des Finanzamtes Regensburg vom 2.11.2018 als gemeinnützig anerkannt. In regelmäßigen Abständen wird überprüft, ob den satzungsgemäßen Aufgaben nachgekommen wird und ob die Mittelverwendung den Vorgaben entspricht. Maßgeblich ist die Selbstlosigkeit der Tätigkeit, die nicht mit einer generellen Gewinnerzielung einhergeht. Als anerkannt gemeinnütziger Verein können wir Zuwendungsbestätigungen für Spender ausstellen, Ihre Spenden sind von der Steuer absetzbar.

Die Hilfsaktion Noma folgt der freiwilligen Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Auf Initiative von Transparency International Deutschland e.V. haben zahlreiche Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte.
Dazu zählen unter anderem die Satzung, die Namen der wesentlichen Entscheidungsträger sowie Angaben über Mittelherkunft, Mittelverwendung und Personalstruktur. Unterzeichner der Initiative verpflichten sich, diese zehn Informationen auf ihrer Website leicht zugänglich zu veröffentlichen und unterzeichnen die Selbstverpflichtungserklärung.

Die Hilfsaktion Noma e.V. nimmt an dieser Initiative teil und leistet so einen weiteren Beitrag dazu, um den Förderen und Spendern einen schnellen und einfachen Überblick über die Arbeit zu geben.

ZU DEN INFORMATIONEN

Anerkennung für
geleistete Arbeit

Für ihren jahrzehntelangen und engagierten ehrenamtlichen Einsatz für die Noma-Kinder erhielt unsere Gründerin Ute Winkler-Stumpf bereits viele Auszeichnungen.

Bereits im Jahr 2008 überreichte der damalige Bundespräsident Horst Köhler im Berliner Schloss Bellevue den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an die Vorsitzende der Hilfsaktion Noma e.V. „Heute sagt Ihnen unser ganzes Land symbolisch ’Danke‘, sagte der Bundespräsident in seiner Ansprache. Beim anschließenden Gespräch dankte die 1. Vorsitzende für die Ehrung und wies darauf hin, dass die Leistung und der Erfolg der Hilfsaktion nur durch die Mithilfe ganz vieler Menschen erreicht werden konnten.

Ute Winkler-Stumpf wurde seitdem mehrfach für Ihre Arbeit geehrt: So erhielt sie unter anderem den Bayerischen Verdienstorden, die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste, die Regensburger Stadtschlüssel und die Médaille de la Santé der Republik Niger.

„Das geschenkte Lächeln – Mein Einsatz für Kinder in Afrika“

Eine Geschichte voller Liebe, Mut und Menschlichkeit

Das Leben von Ute Winkler-Stumpf verlief 51 Jahre lang eher gewöhnlich. Die engagierte Lehrerin hatte einen erfüllenden Beruf und eine glückliche Familie. Doch ein Fernsehbericht über Kinder in Afrika, denen die schreckliche Krankheit Noma das Gesicht zerstört hatte, änderte ihr Leben in einem Ausmaß, das sie sich damals selbst nicht hätte vorstellen können.

In ihrem Buch „Das geschenkte Lächeln – Mein Einsatz für Kinder in Afrika“ erzählt Ute Winkler-Stumpf, wie sie die Hilfsaktion Noma e.V. gründete, um den Kindern Afrikas ihr Lächeln zurückzugeben. Es ist die Geschichte einer Frau, die Schlimmeres gesehen hat, als Sie sich viele vorstellen können. Doch dabei hat sie trotz aller Rückschläge nie die Zuversicht verloren, sondern beharrlich für ihre Überzeugung gekämpft: dass es jedes Kind auf der Welt verdient hat, lächeln zu können.

„Wer an der Welt nicht verzweifeln will, sollte unbedingt Ute Winkler-Stumpfs Buch lesen.“ (Jean Ziegler)

Erschienen im mvgverlag München,
ISBN 978-3-86882-889-4 (224 S., 16,99 Euro)